szmmctag

  • Two Months of Music 111214

    Bild0375

    Songs that moved me somehow in November & December:

    The Go-Betweens
    "The Wrong Road", "Right Here", "Bye Bye Pride"

    David Bowie
    "Changes"

    The Beatles
    "She's leaving home"

    The B52's
    "Love Shack", "Dance This Mess Around", "Roam"

    Opal
    "Early Recordings" (album)

    Duke Ellington
    "Do Nothin' Till You Hear From Me", "Prelude To A Kiss", "Satin Doll"

    Kraftwerk
    "Computerwelt", "Taschenrechner", "Heimcomputer"

    The Teardrop Explodes
    "Ouch Monkeys", "Treason", "Tiny Children"

    Julian Cope
    "Holy Love"

    The Mekons
    "Memphis, Egypt", "Millionaire"

    LoneLady
    "Groove it out"

    Jessie Evans
    "Love Rules"

    Lloyd Cole and the Commotions
    "Are you ready to be heartbroken?"

    The Vanishing
    "Lovesick"

    (Pic showed up here once before.)

  • Accidentals

    Pictures I took unwillingly or -consciously.

    2014-10-14 15.30.04

    2014-09-30 15.37.58

    2014-10-29 13.17.07

    Having looked at the automatic file names showing time and date of the pictures I know now that the first one was taken in Bochum, the second in Hagen and the third one in Milan. In fact I sort of faked the latter as I just almost hit the button a few seconds before I consciously pressed it. The one below is different. It's one of these my mobile does without any help of a finger. Taken in Dortmund.

    2014-06-19 20.55.06-1

  • Some Interviews I Did (24): Cristian Vogel

    Cristian Vogel by Marie Staggat 02

    Einladung zur Zeitreise

    Ein vielfältiger Künstler mit einem ebensolchen Backkatalog feiert 20-jähriges Bestehen. Das bedeutet natürlich eine Menge Termine. Aber Cristian Vogel lässt nichts schleifen: Als hochqualifizierter Musiktheoretiker beschäftigt er sich nach wie vor mit dem neuesten Stand der Wissenschaft oder entwirft gar selbst neue Kompositions-Modelle, wie auf dem aktuellen Album „Eselsbrücke“. Und am nächsten Abend geht es dann eben zum Auflegen in den Tresor oder sonst wohin in der Welt. Im Interview geht es aber natürlich auch um die Anfangstage, sein neues Netlabel und einige andere Seitenprojekte.

    In diesem Jahr kannst du auf zwanzig Jahre voller Veröffentlichungen zurück schauen. Hat das Vinyl-Format nach wie vor eine besondere Bedeutung für dich? Und wann fand dein erster „Gig“ eigentlich statt?

    Tatsächlich erschienen meine ersten Aufnahmen 1992/93 auf Kassette! Es ging gar nicht so sehr um den Klang, sondern mehr um das Format. Als ich aufwuchs, hörte ich immer Musik aus dem Radio, von Kassette oder von Platte. Und Kassetten waren einfach das günstigste Medium, um Platten aufzunehmen und Musik zu teilen. Zu dieser Zeit, in den frühen Neunzigern, leitete Si Begg ein Agit-Prop CutUp Projekt namens Cabbage Head Collective, so in der Art von Negativland etwa. Und für diese sehr intensiven Alben benutzten sie Four-Track und Tape-zu-Tape Technik, kopierten die Kassetten und verschickten sie per Post. Die Kassette war also der Dreh- und Angelpunkt von Produktion und Vertrieb. Si Begg war dann auch der erste, der auf diese Weise meine frühen Experimente als „Massenprodukte“ hergestellt und vertrieben hat. Dem gegenüber war meine erste Veröffentlichung auf Vinyl ganz einfach ein White Label, bei dem wir die Kosten dadurch senkten, dass es eine Split mit einem anderen Künstler war. Und dann gingen wir persönlich von Plattenladen zu Plattenladen, um sie in den Verkauf zu bekommen. Das war dann meine sehr kurzlebige Breakbeat-Rave-Phase als Stick + Glo.
    Heutzutage höre ich zuhause fast nur Schallplatten und CDs. Ich trete kaum mehr als DJ auf, so dass das mittlerweile etwas ist, das ich eher zum Spaß mache. Und dabei spiele ich dann das ganze Programm meiner Plattensammlung. Ich wünschte, alles davon wäre mega-cool und hip, aber es ist einfach was es ist: Eine wilde Mischung sowohl was die Qualität als auch was die Stilrichtungen anbetrifft! Und zu den „Gigs“: Ich habe mich immer in Live-Präsentationen geübt, entweder in Bands oder alleine mit meinem Heimcomputer, einem kleinen Mischer und einem Fernseher. Es war auch 1993, dass ich dann live recht regelmäßig im Edinburgher Sativae und beim Londoner Eurobeat2000 aufgetreten bin. Mein erster Auftritt für Gage war dann im alten Berliner Suicide. Das muss zur Love Parade 1993 oder 1994 gewesen sein.

    Wenn du jetzt auf denjenigen zurück schaust, der diese ersten Aufnahmen und Auftritte gemacht hat: Was hältst du von ihm?

    Ja, es ist schon irre, das im Jahre 2013 laut zu hören. Manches davon klingt sehr primitiv. Da gab es bis 1996 auch keinerlei Editieren, sondern alles war direkt auf Kassette oder DAT aufgenommen, also first take. Zusätzlich hatte ich nicht einmal Zugang zu der üblichen analogen Ausrüstung, die andere in Europa oder Chicago damals zur Verfügung hatten. Ich wusste nicht einmal gerade viel darüber – ich nahm was ich da hatte: Einen Amiga, schmierige Synthies, üble Gitarrenpedale. Es war ein proto-digitaler Sound. Wahrscheinlich darf ich froh sein, so früh meinen eigenen Stil gefunden zu haben.

    Du wirst bei deinen Auftritten in diesem Jahr ausschließlich veröffentlichtes wie unveröffentlichtes Material aus deinen 20 Jahren präsentieren. Wählst das je nach Stadt und Location aus oder wie gehst du vor?

    Ja, es gibt jedes Mal unterschiedliche Sets, aber das Hauptkriterium ist eher, dass die Plattentasche immer voll ist mit von mir produziertem Material eben dieser zwanzig Jahre. Das macht es meiner Meinung nach interessant und einmalig. So etwas habe ich außerdem noch nie versucht, sondern schon aus Unsicherheitbisher fast nur Musik anderer Leute gespielt. Der Gesamtkatalog meiner Musik ist nicht gerade leicht zu mischen, weil die BPMs und Produktionsstandards sehr unterschiedlich sind. Also werfe ich jetzt die Brocken quasi aneinander, zum Beispiel einen Album Track von 1994 mit einer B-Seite von 2013, aber immer nach Gefühl. So ein Set dauert immer etwa zwei Stunden, dann bin ich etwas wirr im Kopf von all dem Zeitreisen und muss aufhören.

    Deine Veröffentlichung vom Mai, “Eselsbrücke”, ist von verschiedensten Einflüssen geprägt: Iannis Xenakis und seine formalisierte Musik und Euklid zum Beispiel. Du veränderst und erfindest Kompositionsmethoden, vergleichst in einem Papier dazu Eselsbrücken mit Interfaces und scheinst allgemein sehr an Neuer Musik orientiert. Inwiefern denkst du, dass ein Produzent bestimmen kann, was letztlich bei den Zuhörern (oder Tanzenden) ankommt?

    Musik lädt nun einmal zu physischen wie intellektuellen Reaktionen ein. Und das ist eine sehr mächtige Kombination und sehr ähnlich einer Kombination von Theorie und Praxis in der Politik oder der Wissenschaft. Theorie oder Praxis nur für sich bringen kaum einen Mehrwert. Dementsprechend teile ich gern mit, worum es bei meiner Musik geht und liefere nicht ausschließlich das Material ab. Ich schreibe das gern nieder, auch um meine Arbeit etwas komplexer zu machen – wodurch sich mehr Anschlussmöglichkeiten ergeben, hoffentlich wertvolle und positive. Dass jemand speziell zu „Eselsbrücke“ tanzt, das kann ich mir nicht vorstellen. Aber man weiß ja nie…

    Kann Musik also Denkweisen beeinflussen?

    Selbstverständlich. Besonders Neue Musik kann das ganz eindeutig.

    Du hast bereits Musik für Tanzchoreographien geschrieben, aber noch nicht für Theaterstücke? Wohin denkst du, wird dich dein Verständnis von Musik noch führen?

    Ja, bisher habe ich noch nicht für das Theater gearbeitet. Zeitgenössischer Tanz hat gewöhnlich eine höhere Affinität zur Abstraktion jenseits von gesprochener Sprache und Sprachen generell, also funktioniert er mit Musik zusammen besser als Kombination zweier Kunstformen. Film ist etwas, das ich gern probieren würde, aber es ist nicht leicht, mit denjenigen Filmemachern zusammen zu kommen, die das Beste aus meiner Musik herausholen würden. Einige meiner Stücke tauchen aber in „Enter The Void“ von Gaspar Noe auf – und das sehr effektiv, wie ich finde!

    Vielen Dank für die spannenden Einsichten!

    (Originally published via DJ Mag Germany 07/2013. Pic: Marie Staggat.)

  • BTDT Monthly 12/2014

    2014-03-23 18.37.58

    When I had little to do and felt good "proving" my "importance" by writing down the names of institutions etc. here within this series, it was fun for some time to just expose some links as a very cheap sign of gratefulness and respect. Later I really had no clue anymore whom to expose here and whom not - and why.

    I have liked to - almost forcefully - make names of quite big institutions appear here and ten words later to showcase very everyday life banalities, or better: details?

    Forcing myself to place this BTDT here at every first Monday of a month always felt more stupid than overall funny, though.

    (Another picture used for the second time here in this blog.)

    P.S.:
    - Looks like I might have different things to do than lately in January, February. Also, I might be spinning some records with a companion from the old days in Essen by the end of February. Here is a mix to remind you where I left off when I stopped djing at bars or after concerts some time ago.
    - Tried to read a book by Norman Mailer ("The castle in the forest"). Think I wouldn't like him and stopped. Prefer short stories by Italo Svevo right now, after finishing my first book by Giorgio Bassani. Still not done with Jacques Rivière's "L'Allemand".
    - It would be nearly impossible to make public what I might be into next or not. Nothing of it is illegal or inhuman, though, it is just lots of possibilities.
    - Really liked the Russian film festival in Essen again this year, saw "Leviathan" and "Week-End" there. "The Zero Theorem" was not as good as I had hoped, "Interstellar" better than so. Moscow - Washington 2:1.
    - I am quite put down by all the drugs (spectacles, "habits") people use around here and how nobody even tries to get out of this horror. Are they all forced to adjust to this or can't they leave anymore? Nightmares before X-mas.
    - Two conferences by the end of the week, job events, probably more family and peer group dynamics to come. Most of them will contradict each other and showcase some sort of "good life" and keep writing a story nobody believes them anyhow. Wish I could contribute a positive happy ending for this year in a very different way. Doing what? Don't know yet. As "one man's freedom fighter is another's terrorist."

  • Spotlight

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    Well, it's a Tuesday evening in November 2014 and I find that there is nothing in here to publish next Monday. What do I do? This here.

    I don't feel the need or even ability to express much via letters these days. Which is not generally true as I feel a strange mixture of pain and joy writing mails for people I really like, hold dear and/or try to keep in touch with. But then it is difficult to keep this from becoming some sort of routine sometimes. Where there once was a large open space, suddenly there is something one-dimensional. You have to keep the world in sight while writing.

    Of course this is something that happens in a similar way when you find yourself and others acting out the same roles day by day. Possibilities get out of sight. And I see myself as somebody who is always trying to keep doors open. I like to think that this is something I can do better than others. Opening new doors? Finding them? Even building them? I hope so.

    So this was some door. In a window. I called it "Spotlight" right away at the beginning, because I knew it would be a Polaroid kind of writing. And I guessed it would be quite "post-modern", but hopefully not totally redundant. Finishing this circle and going back to the beginning of this writing here while writing still. Framing. Withdrawing from what was expressed. Feeling how minutes have passed. Saving the file. After tagging and setting the date and time. And after selecting a picture from the archive, less spoilt by a logic of letters possibly.

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