szmmctag

  • The ABC of Germany (7)

    indienreise

    'To learn who rules over you, find out who you are not allowed to criticize.”- Voltaire. This was the first sentence I liked when scanning the large Indian newspapers for views on Europe and Germany expressed there. Found it in the comment section of this article.

    And this is the N.

    And here the O.

    Sometimes young people who are into R.A.F. and the likes wonder why the Radical Left was that much into Palestine. Were they in fact looking for some lost templers in Haifa?
    Yes, socialist ideology sometimes leads to quite desperate looking attempts in Germany, anytime. A well-known activist of the 90s has become a salafist in the meantime, for example.
    Sometimes it is not about socialism at all, though, it is more pure hatred for consumerism, the U.S.A. in particular, maybe the everyday surveillance, plus paranoia, isolationism, perhaps even some sort of left-wing radical (chic) traditionalism. Strange to see the 9/11 terrorists being all of non-German heritage despite living in Hamburg and Duisburg, partly. There was a connection to Essen, too, I heard - can't find anything about this online, unfortunately. Know what: Maybe some ex left wing terrorists from Germany jumped the government wagon and worked together with BND - and even the C.I.A.! No, forget the last one.

    Green guy H.-C. Ströbele, Otto Schily and Gerhard Schröder are linked to Horst Mahler via a guy called Klaus Eschen, by the way. Wish I was a spy in Germany! :)

  • Some Interviews I Did (29): Japanische Kampfhörspiele

    JAKA_FA3aa

    First published via Ruhrbarone, then via Labkultur, about 2010.)

    Jens Kobler: Nach einer Split-CD mit Eisenvater und einem Album mit 54 so genannten Kurzgedichten kommt das erste reguläre Album namens „Bilder fressen Strom“ auf Eurem eigenen Label. Und eine Tour steht auch wieder an. Ganz schön viel los auf einmal, dabei hatte ich immer den Eindruck, Ihr seid wirklich noch eine der etwas bekannteren Bands, die tatsächlich nur macht worauf sie Lust hat.
    Christof Kather:
    Wir veröffentlichen ja schon recht viel. Zwar erst vier Alben, aber dafür noch einige EPs, Splits mit anderen Bands und diese Cover-Platte zum Beispiel. Das könnte im Nachhinein nach Konzept riechen, aber eigentlich schießen wir los wenn wir etwas haben. Und da Texte bei uns schon eine wichtige Rolle spielen, bin ich auch dafür dass das dann auch zeitnah herauskommt. Deshalb gibt es da schon eine Art Veröffentlichungszwang, und das ist sicher mit ein Grund, warum wir jetzt das Label machen.

    JK: Dafür sind die Stücke ja auch meist etwas kurz.
    Christof Kather:
    Unser längstes Stück ist schon drei, vier Minuten lang, aber bei den Kurzgedichten sind es auch mal fünf, sechs Sekunden. Die ältesten davon sind schon fünf Jahre alt, das hört man der Produktion auch teilweise an, mal im Wohnzimmer, mal im Proberaum aufgenommen. Aber es geht halt auch um die Texte.

    JK: Und wo kommt diese spezielle Mischung her, Text und Klang?
    Christof Kather:
    Angefangen haben wir 1998 zu zweit, als ich Klaus, der nach wie vor Gitarrist ist, über das Studium kennen gelernt habe. Vorher hatten wir schon unsere eigenen Bands, so den üblichen 18-jährigen-Traum mit Plattenvertrag und so. Aber dann wollten wir nur noch hauptsächlich aufnehmen, haben das dann ins Netz gestellt, und so ist das eher natürlich und kontinuierlich gewachsen. Die ersten fünf Jahre waren wir meist zu zweit, dann gab es erst den ersten Auftritt, ein paar Personalwechsel. Und inzwischen sind wir halt sechs Leute, davon zwei Sänger.

    JK: Ihr habt ja auch Jobs, die nicht direkt mit dem Musikbusiness zu tun haben.
    Christof Kather:
    Plattenladen, arbeitslos, Teilzeit-Krankenpfleger, Schreiner, Straßenbauarbeiter, Bremsenfabrik.

    JK: Also ergeben sich die Dinge eher über Kontakte. Kunst, aber nicht künstlich.
    Christof Kather:
    Das kann man sagen.

    JK: Das habe ich mich auch vor dem Interview gefragt: Macht man das jetzt, Euch so dem Mainstream vorwerfen?
    Christof Kather:
    Na, vor dem Internet, da gab es ja noch Mainstream. Wer heute Mainstream macht, der packt es richtig an, und da werden dann wirklich alle Register gezogen. Wir waren da nie dahinter her. Zum zehnjährigen Bandjubiläum haben wir T-Shirts gedruckt mit dem Spruch „Ehrlich verdienter Erfolg seit 1998“.

    JK: Ich habe das öfter mal mitbekommen, wenn Musiker dann ihre eigenen Label gründen. Dann kommt ja auch viel Geschäftsarbeit auf einen zu, gegebenenfalls Verantwortung für andere Bands, Verhandlungen, etc.
    Christof Kather:
    Der Hauptantrieb ist schon die Autonomie, ohne größere Promophase einfach mal etwas raus hauen zu können. Eisenvater sind mit auf dem Label, das fand ich damals schon gut, dass die eben nicht einfach Hamburger Schule sind und deshalb nicht so einzuordnen waren. Man musste sich schon dafür interessieren, denn es wurde einem nicht überall aufs Brot geschmiert. Man muss sich ja auch bei uns schon wegen der Sounds mehr mit uns beschäftigen. Ich sehe uns da schon in einer Linie mit Bands, die man eher wegen den Texten und der Attitüde gut findet und nicht weil es direkt ins Ohr geht oder so etwas. Und es würde auch keinen Sinn machen, da jetzt fünf, sechs andere Bands reinzuholen, denn es soll ja eben überschaubar bleiben. Diese Sache, dass der Künstler vom Applaus alleine lebt und das Label dann guckt wann jetzt der richtige Zeitpunkt ist, ein Album da und da zu platzieren, … All das gilt heutzutage nicht mehr.

    JK: Wobei Ihr – Stichwort Internet wieder – schon vor allem im deutschsprachigen Raum funktioniert.
    Christof Kather:
    Letztes Jahr waren wir einmal eingeladen zum Maryland Death Fest in den USA. Aber das sind dann auch nur so 1500 Leute, die amerikanischen Bands machen ja auch eher hier ihre Kohle. Man kennt uns schon weltweit, aber hauptsächlich geht es schon um Deutschland, Österreich, Schweiz. Wir spielen auch im Grunde nur auf Einladungen hin und haben keine Agentur dafür. Es nutzt ja nichts, von Musik leben zu können und dann zwei Monate auf Tour sein zu müssen. Das nervt mich schon nach vier Tagen, das Aufbauen und warten müssen. Wir würden auch längst nicht soviel produziert bekommen, wenn wir so etwas tun würden.

    http://www.unundeux.de

  • The ABC of Germany (6)

    2014-08-08 12.45.17

    I am writing this little ABC in the beginning of March - remember the Greece/Troika negotiations and the NATO-troops sent to the Russian border?

    So here is an S.

    And a T.

    If, as a EU citizen, you are not pro-NATO, you are called a seperatist - at least. Maybe even if you are from Ireland, Austria or Switzerland. Is it really only up to temporary governments in (Eastern) Europe to decide which partnership to enter? Normally, I guess, what happened in the past is taken into account when deciding upon neutrality or not. But the sheer force of "actual developments" surely plays a big part, too. And maybe the prospect, or better: an idea of what the future might bring.
    But Germany's NATO- and EU-memberships were written down as necesseties in the reunification treaty. I often ask myself: What did Russia get out of this? Not much until now?

    I might dig for some opinions of people from different countries now for a while. How do media from India, Africa, Australia and elsewhere comment on all this? It is really not necessary to think and swallow information in black and white these days. We better should not. But then again, some just duck and "go with the flow". Some preach hate and escalation. Some fall into fatalism - as if it started out this way.

  • Twelve Months of Music 01122014_6

    Bild0356

    This should be it about that after presenting some CDs, 7"s and 12"s I put on at home in 2014 - and I don't do things like these very often.

    Chicks on Speed: Culture Vulture (from 99 Cents CD, album)

    Gang of Four: Mall, Shrinkwrapped (CDs, albums)

    Jack Hammer: Down in the Subway (from a Mix CD)

    Mary Timony: The Golden Dove (CD, album)

    Mira Calix: Skimskitta (CD, album)

    Mojo presents: Power Corruption & Lies covered (CD, album)

    Shop Assistants: It's up to you (7")

    Tears for Fears: Change (12")

    The Primitives: Lazy (12")

    The Stranglers: Skin Deep (7")

  • The ABC of Germany (5)

    bär1

    I might as well continue with an L now, right?

    And an M.

    When it comes to serious anti-capitalist politics, I always find a few things I stumble upon. a) politicians by profession without any idea of a civilian, citoyen lifestyle. b) a working class with a lifestyle I wouldn't want to adjust to. c) if Germany became more an appendix of Russia instead of the US: would we just degenerate differently? (more agrarian maybe?) d) to z) No, I won't make this here an ABC of its own.

    One more: I am often struck by how lots of people mix up left-wing, libertarian and consumer-radical positions and lifestyles. Must be this youth culture thing that still makes you feel like a Che Guevara or Rosa Luxemburg however you "rebel" or rebel against whoever (you think you do). On the other hand there are really enough ultra-conservative and over-obedient growings ups around, too. Sometimes I am too antagonistic towards socially-minded groups living a good way of practical solidarity, because I still have in my head somewhere that this leads nobody nowhere but towards the ultimate assimilation by the real existierende society.

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