szmmctag

  • Spotlight

    DSC00050

    Well, it's a Tuesday evening in November 2014 and I find that there is nothing in here to publish next Monday. What do I do? This here.

    I don't feel the need or even ability to express much via letters these days. Which is not generally true as I feel a strange mixture of pain and joy writing mails for people I really like, hold dear and/or try to keep in touch with. But then it is difficult to keep this from becoming some sort of routine sometimes. Where there once was a large open space, suddenly there is something one-dimensional. You have to keep the world in sight while writing.

    Of course this is something that happens in a similar way when you find yourself and others acting out the same roles day by day. Possibilities get out of sight. And I see myself as somebody who is always trying to keep doors open. I like to think that this is something I can do better than others. Opening new doors? Finding them? Even building them? I hope so.

    So this was some door. In a window. I called it "Spotlight" right away at the beginning, because I knew it would be a Polaroid kind of writing. And I guessed it would be quite "post-modern", but hopefully not totally redundant. Finishing this circle and going back to the beginning of this writing here while writing still. Framing. Withdrawing from what was expressed. Feeling how minutes have passed. Saving the file. After tagging and setting the date and time. And after selecting a picture from the archive, less spoilt by a logic of letters possibly.

  • Pictures of Milan

    Hotel:
    2014-10-30 05.43.51

    Airport:
    2014-10-30 06.59.56

  • Some Interviews I Did (23): LA Vampires

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    Die Co-Chefin von Not Not Fun, gleichzeitig Labelhead von 100% Silk, Amanda Brown, hat mit ihrem eigenen Act LA Vampires schon Kooperationen mit Ital, Zola Jesus und einigen anderen vorgelegt. Nun erscheint „LA Vampires with Maria Minerva: The Integration LP“, ein Album mit dem in der Clubszene wohl bekanntesten Export der ehemaligen Kulturhauptstadt Tallinn in Estland. Im Interview spricht Amanda Brown über ihre Wurzeln in Deutschland, LoFi vs. Disco und vieles mehr.

    Speziell LA Vampires schafft seit einiger Zeit einen nicht für möglich gehaltenen Crossover, nämlich den von der Drone- zur Dance-Szene. Aber auch die Labelpolitik von Amanda Brown sorgt für Aufsehen: Sowohl auf Not Not Fun wie auf 100% Silk tauchen Unmengen von Künstlern von rund um den Globus auf, die einen eher dunklen, recht psychedelischen Glamour verbreiten, eine zumindest zwiespältige Auffassung gegenüber der allwöchentlichen Wochenendparty repräsentieren und/oder einfach auch einmal einen richtigen Smasher hinlegen. Nicht zuletzt: Manche Veröffentlichungen kommen sogar (zunächst) auf Tape heraus. Namen gefällig? Peaking Lights, Samantha Glass, Maria Minerva, Prince Rama, Ducktails, Ital, Topaz Rags, JMII, MI AMI, SFV Acid und natürlich all die Kooperationen von LA Vampires selbst.

    Wie kommt eigentlich der Entwurf, die (Sound-)Ästhetik Eurer Musik in Deutschland und Europa an? Sie widerspricht ja doch sehr dem geläufigen ultrasauberen, fast sterilen Verständnis eines Klangs von Tanzmusik, zumindest in den meisten Produzentenstuben hierzulande. Was ist Dein Bezug zu Europa?

    Nach meinen späten College-Jahren, in denen ich versucht hatte, in Europa zu leben, bin ich erst einmal zurück nach Amerika gegangen. Aber selbst da war mein Traum dann immer, einmal zurückkehren zu können, zumindest um zu touren. Das verwirklichte sich dann das erste Mal mit meiner ehemaligen Band, Pocahaunted, und das gleich für eine dreiwöchige Tour durch Westeuropa und Großbritannien. Das europäische Publikum wirkte gleich sehr enthusiastisch und bei der Sache auf uns. Wer in den Vereinigten Staaten Musik mag, mag nicht unbedingt das Live-Erlebnis, also kannst Du hier in eine große Stadt kommen und nicht unbedingt ein begeisterndes Konzert erleben. Außerdem tanzen die Menschen weniger oder gehen auch einmal früher. In Europa bleiben und tanzen die Leute nicht nur, sie reden auch mit Dir und sind einfach offener. Das macht schon süchtig. Also kommen wir jetzt gerne speziell mit Labelpackages herüber und spielen besonders gerne in Städten wie Berlin mit seiner lebendigen, pulsierenden Szene. Beim letzten Besuch waren wir sehr, sehr housy, und das hat es noch einmal zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht.

    Man hört den Platten auf Not Not Fun und teils auf 100% Silk nicht unbedingt an, wie das alles live zu einer Party wird. Es klingt auf Konserve noch ziemlich gemütlich, wird beim Gig aber teilweise eben selbst richtig enthusiastisch, speziell bei LA Vampires…

    Als Solo Act oder Produzent bist Du in der Regel sehr auf Deine Ausrüstung konzentriert. Ich stelle bei LA Vampires aber mehr meine Rolle als Sängerin in den Vordergrund, so dass es etwas Neunziger-mäßig wird: Dee-Lite, CNC Music Factory und Black Box vielleicht sogar. Ich engagiere mich also, ich tanze, I am going for it. Natürlich ist es aber eine neue Art, das zu tun. Es gibt diese Tradition in den letzten Jahren, dass da eine sehr, sehr ernsthafte Person auf einer Bühne steht und sich sehr wichtig nimmt, anstatt die Leute mitzunehmen. Natürlich feiert die Crowd oft trotzdem. Ich feiere aber lieber mit ihr zusammen und möchte das genau so auch für mich als Erfahrung mitnehmen. Die akademischere, konzeptionelle Seite der Musik gehört ja nicht unbedingt auf die Bühne. Ich lebe die Musik lieber und interagiere mit ihr und den anderen.

    Nun kommst Du ja ursprünglich aus der Band Pocahaunted und hast andererseits auf den aktuellen Veröffentlichungen eher einen Mid-Fi-Ansatz: Nicht zu poliert, gar nicht das große Pop-Ding und weit weg von durchdringender „Tanz jetzt!“-Ästhetik. Wie kam es zu dieser Entwicklung vom halbwegs renommierten Band-Act zu dieser speziellen Mischung bei LA Vampires?

    Wenn Du solo weitermachst, bist Du einfach nicht so technisch versiert und hast in der Regel sogar eine LoFi-Ästhetik. Dann lernst Du zwar mehr, aber Du bist gleichzeitig süchtig nach diesem Homerecording-Stil. Er ist und wird dein Stil. Es darf also ein wenig fransig klingen, sogar wenn ein Endproduzent die Mittel hätte, es richtig sauber klingen zu lassen. Dann nehme ich aber von all den Möglichkeiten vielleicht nur einen einzigen Zusatz-Effekt, der als neue Schicht über die anderen gelegt wird. Bezüglich der Band, die sehr frei und ungezwungen angefangen hat, wurde es eben mit den Jahren so, dass wir drohten, eine ganz normale Indie-Business-Band zu werden. Jetzt habe ich also wieder die einfachen Ausdrucksmöglichkeiten und die unkomplizierte Arbeitsweise wie früher und es fühlt sich wieder natürlicher, organischer an. Außerdem sehe ich mich tatsächlich mehr als Performerin denn als Produzentin. Schon deshalb ist LA Vampires gerade live so wie es ist. Tanzen ist ein wichtiger Teil meiner Musik, das Produzieren alleine ist mir ein viel zu kontrollierter Vorgang.

    Maria und Du, Ihr kennt Euch ja seit langem und sie veröffentlicht seit Jahren bei Dir. Wie kam es jetzt zu der Zusammenarbeit?

    Ich wollte eigentlich mit ihr etwas machen, seit sie mich damals aus London angerufen hat. Aber wie das so ist, hatten wir viel mit unseren eigenen Projekten zu tun. Und wir brauchten tatsächlich einige Monate Vorbereitungszeit, bis wir konkret mit dem Album begonnen haben. Dann haben wir uns gegenseitig beschickt, ich erst eine grobe Struktur, sie den Gesang und schließlich wir beide noch einige Schichten zusammen.

    (Originally published via DJ Mag 12/2012.)

  • BTDT Monthly 11/2014

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    Second to last of this series, I guess.

    To be up and around all day three days a week without a break was often exhausting. All these artists, politicians, individuals and bureaucrats! But generally, there is a huge need for peace and understanding around everywhere. Are there wars going on anywhere? Ruhr area acts as if it was heaven. Is this sick?

    36h in Milan behind me. May post some photographs later.

    Feel like being remembered and recognized for a certain kind of attitude in Essen again. At the same time I can see some scenesters' functions clearer now that I have regained a similar kind of distance that I had not really lost but put on trial for some time in the last 15 months. I feel now like I left when things started to get very rough, first mainly into my apartment, later here and there, travelling around, then to Berlin. I avoided the development in Essen and Ruhr Area. Now I am back to find roughed up people who partly despise me, partly envy me for - again - being not THAT roughed up (yet) as they are. Nice perspectives!

    Bought three pairs of shoes.

    Reading "L'Allemand" by Jacques Rivière.

    Trying to get 2 or 3 projects going apart from my actual job.


    (Pic used before.)

  • Two Months of Music 91014

    CAM00057

    Songs that struck me in September and October:

    Sonic Youth
    "Teen Age Riot", "Star Power"

    Electric Six
    "Gay Bar"

    Extrabreit
    "Joachim muss härter werden"

    Die Ärzte
    "Der lustige Astronaut"

    Neil Young
    "Rockin in the Free World"

    Einstürzende Neubauten
    "Weil Weil Weil"

    Dire Straits
    "Money for Nothing"

    Siouxsie & the Banshees
    "Metal Postcard (Mittageisen)", "Love in a Void", "Switch"

    Stacey Pullen
    "Today is the tomorrow you were promised yesterday" (album)

    "Speak low"

    Die Goldenen Zitronen
    "Zeitschleifen", "0:30 Gleiches Ambiente", "There's no business like business"

    (Pic overused before.)

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